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Thermocline of Art |
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>> Foto-Rundgang |
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Thermocline of Art |
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Im ZKM | Museum für Neue Kunst in Karlsruhe (Deutschland) als einzigem Ausstellungsort werden auf ca. 5.000 qm Fläche etwa 250 Werke von 117 Künstlerinnen und Künstlern aus 18 Ländern Asiens sowie der Diaspora gezeigt. "In ihrem Titel bezieht sich die Schau auf ein Klimaphänomen: So wie bei erheblicher Temperaturänderung des Meerwassers ein bisher unsichtbarer Strudel sichtbar über die Wasseroberfläche hinaus schießt, so macht die Ausstellung 'Thermocline of Art. New Asian Waves' bislang im Westen noch weitgehend unentdeckte asiatische Kunst aus asiatischer Perspektive sichtbar. Die Themen der Ausstellung sind die multiplen Realitäten und hybriden Identitäten, die in Asien durch die Effekte der Globalisierung, des Postkolonialismus und der Polykontextualität der diversen kulturellen, politischen, religösen und ökonomischen Systeme entstanden sind. Die KünstlerInnen reagieren mit Phantasie, Satire, Skeptizismus, Humor und Zynismus auf die Konflikte, Paradoxien und Absurditäten dieser sozialen Systeme zwischen Tradition und Innovation." (Aus dem Pressetext) Ohne Zweifel ist es verdienstvoll, ein solch umfangreiches Konvolut an Werken von Künstlern asiatischer Herkunft in Deutschland zu präsentieren, und tatsächlich ist darunter viel Beeindruckendes und Bemerkenswertes, das hierzulande noch nicht zu sehen war. Dem Anspruch der Veranstalter, "zum ersten Mal ein umfassendes Bild der zeitgenössischen asiatischen Kunstproduktion" zu bieten, kann die Ausstellung jedoch keineswegs gerecht werden. Allein schon der Blick auf die Künstlerliste zeigt die Disproportionen in der Auswahl, die nicht plausibel zu rechtfertigen sind. Während aus der Hälfte der 18 Länder nur jeweils ein Teilnehmer kommt, sind allein aus Korea 25 Künstlerinnen und Künstler beteiligt. Ohnehin ist es unmöglich, die äußerst vielfältige Kunst einen solch riesigen Kontinents "von Nahost bis Fernost, von Ostasien über Zentralasien bis Vorderasien" in einer einzigen Ausstellung "umfassend" darstellen zu wollen. Das ist auch gar nicht nötig, denn in den letzten Jahren und Jahrzehnten haben viele Gruppen- und Personalausstellungen in Deutschland und Europa durchaus eine differenziertere Wahrnehmung der Kunst aus Asien ermöglicht. "Thermocline of Art" fügt dem interessante Aspekte hinzu. Man sollte sich einfach auf die Werke selbst konzentrieren, ohne die Ausstellung am repräsentativen Anspruch des kuratorialen Ansatzes zu messen. Der Kurator Wonil Rhee (Korea) ist künstlerischer Leiter der Media City Seoul und Co-Kurator der 6. Shanghai Biennale. Neben den beiden Ko-Kuratoren aus dem ZKM, Peter Weibel und Gregor Jansen, standen ihm Kunstexperten aus mehreren Ländern Asiens beratend zur Seite. Zur Ausstellung erschien ein umfangreicher Katalog: Thermocline of Art. New Asian Waves
Siehe auch in Universes in Universe: Asien: Kunst CulturE-ASEF Nafas. Kunstmagazin
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